24 April 2017

Lesen macht klug und schoen 1265 - Christine Wolfrum, Luitgard Marschall - Das übertherapierte Geschlecht

Dieses Buch macht immun gegen die falschen Verheißungen der Gesundheitsindustrie.

Christine Wolfrum, Luitgard Marschall - Das übertherapierte Geschlecht
Ein kritischer Leitfaden für die Frauenmedizin




















Verlag: Knaus
Paperback, Klappenbroschur,
288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abbildungen
ISBN: 978-3-8135-0758-4
€ 17,99
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Frauen sind gesundheits- und körperbewusst, sie wollen sich wohl fühlen und gut aussehen. Das macht sie attraktiv - vor allem als Kundinnen für Ärzte, Therapeuten und Pharmaindustrie. Aber nicht gesünder. „Das übertherapierte Geschlecht“ zeigt wie Frauen durch irreführende Informationen, selbst von angesehenen Institutionen, verunsichert und zur Kasse gebeten werden. Kritisch recherchiert und mit aktuellem Hintergrundwissen macht dieses Buch immun gegen unnütze und schädliche Verheißungen der Gesundheitsindustrie.

Luitgard Marschall ist Pharmazeutin, promovierte Wissenschaftshistorikerin und Autorin. Sie hat in den Themenfeldern Medizin, Umwelt und Nachhaltigkeit veröffentlicht.
Christine Wolfrum arbeitet seit vielen Jahren als Journalistin und Sachbuchautorin. Sie war leitende Redakteurin einer Frauenzeitschrift und hat sich auf die Bereiche Gesundheit, Psychologie und Frauen spezialisiert. 

Beide Autorinnen leben in München.


17 April 2017

Lesen macht klug und schoen 1264 - Aslı Erdoğan - Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch

Eine der wichtigsten Stimmen der türkischen Opposition – Aslı Erdoğans politische Essays erstmals auf Deutsch

Aslı Erdoğan - Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch
Essays



















Knaus Verlag
Originaltitel: Artık Sessizlik bile Senin Değil
Originalverlag: Everest
Mit Beiträgen von Cem Özdemir
ISBN: 978-3-8135-0780-5
€ 17,99
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"Wir müssen den Mördern die Stirn bieten und die Opfer zu Wort kommen lassen." Aslı Erdoğan, die große türkische Romanautorin und Oppositionelle, ist zur Symbolfigur für die Meinungsfreiheit und das Ausmaß der türkischen Willkürherrschaft geworden. Für ihre Publikationen wurde sie viereinhalb Monate inhaftiert und ist momentan unter Auflagen für die Dauer des Gerichtsprozesses frei. Erstmals liegt nun eine Auswahl ihrer politischen Essays, die derzeit nicht in der Türkei erscheinen können, auf Deutsch vor. „Ihr Buch macht deutlich, wie unverzichtbar die Stimme und das Engagement einer Frau in jedwedem Freiheitskampf ist […] Seite für Seite wird man aufgerüttelt und Zeuge ihres unermüdlichen Widerstands.“ Libération

»Ein wichtiges, erhellendes Buch in einer sich verdunkelnden Zeit.«

Aslı Erdoğan, geboren 1967 in Istanbul, studierte Informatik und Physik und arbeitete einige Jahre als Physikerin am CERN bei Genf, ehe sie sich auf das Schreiben konzentrierte. 2010 wurde sie mit dem bedeutendsten Literaturpreis der Türkei ausgezeichnet. Als Kolumnistin schrieb sie zunächst für die Zeitung „Radikal“, ab 2011 für die kurdisch-türkische Zeitung „Özgür Gündem“. Im August 2016 wurde Aslı Erdoğan nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei zusammen mit 22 anderen Journalisten der Zeitung verhaftet und Ende Dezember 2016 für die Dauer des laufenden Prozesses unter Auflagen entlassen.

11 April 2017

Lesen macht klug und schoen 1263 - Nicolaia Rips - Alles außer gewöhnlich

Die Autorin Nicolaia Rips wuchs im legendären Chelsea Hotel auf und hat darüber ein Buch geschrieben. Hier schreibt ein wahrhaft freier Geist, der vermutlich selten mal früh schlafen gegangen ist.

Nicolaia Rips - Alles außer gewöhnlich




















Nagel & Kimche
Fester Einband 224 Seiten
ISBN 978-3-312-01018-9
ePUB-Format
ISBN 978-3-312-01032-5
20,00 €
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Aufwachsen im Chelsea Hotel: 
"Das Hotel, in dem ich ohne Aufsehen morgens um vier mit einem Zwerg, einem Bären und vier Frauen aufs Zimmer gehen kann." Leonard Cohen

Weil ihre weltfremden Künstler-Eltern 2005 ins legendäre Chelsea Hotel in New York ziehen, wächst Nicolaia Rips auf inmitten von Bohemiens, Callgirls und Spinnern. Ständig werden auf den Zimmern Partys gefeiert, krumme Dinger gedreht, phantastische Geschichten als lautere Wahrheit verkauft. Mittendrin die kleine Nicolaia, die als Maskottchen gehütet wird. 
Das ist interessant – aber auch eine Herausforderung. Mit wundervoller Komik und viel Humor erzählt Rips in ihrem Erlebnisbericht, wie sie die Normalität zu meistern lernte und sich ihren Platz im fast normalen Anderssein erkämpfte. 
Es ist ein Abgesang auf die Demimonde des Chelsea – und die mitreißende Geschichte einer außergewöhnlichen Kindheit.


Nicolaia Rips studiert an der Brown University (Rhode Island), davor besuhte sie die LaGuardia Highschool für darstellende Künste in New York City, wo sie auch stellvertretende Chefredakteurin der LaGuardia Literaturzeitschrift war. Ihr bisheriges Leben hat sie im Chelsea Hotel verbracht. In ihrer Freizeit nimmt sie Gesangsunterricht, macht Teamsport, liest begierig und erträgt ihre Eltern. Alles außer gewöhnlich ist ihr Debüt.

03 April 2017

Lesen macht klug und schoen 1262 - Alissa Ganijewa - Eine Liebe im Kaukasus

Eine Liebe in einer Welt von Korruption und Terrorismus
Alissa Ganijewa - Eine Liebe im Kaukasus
Roman
Suhrkamp Verlag, Berlin 2016
ISBN 9783518425541
Gebunden, 240 Seiten,
22,00 EUR
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Alissa Ganijewa, eine mutige, weltoffene Schriftstellerin, erzählt diese Liebesgeschichte in zarten, rebellischen, zornigen Sätzen. Dialogreich, in komischen, oft skurrilen Szenen zeichnet sie das Bild einer Gesellschaft, in der globalisierte Lebensformen und traditionell geprägte Familienstrukturen, Archaik und Moderne aufeinanderprallen, während Korruption und Terrorgefahr ihr buchstäblich die brüchigen Fundamente wegzusprengen drohen.

Marat, ein junger Anwalt, kehrt aus Moskau in seine Siedlung am Kaspischen Meer zurück. Seine Eltern haben bereits den Hochzeitssaal gebucht. Sie sind fieberhaft dabei, ihrem Sohn eine geeignete Braut zu präsentieren, während ihn der Fall einer ermordeten Bürgerrechtlerin nicht loslässt. Patja, auch sie aus Moskau zurückgekehrt, versucht sich vor den Nachstellungen Timurs in Sicherheit zu bringen, mit dem sie sich fünf Monate lang auf Facebook geschrieben hat und der sie, zur Freude der Eltern, partout heiraten will.
Die Präsentation der Kandidaten, ein wandernder Brautzirkus, führt quer durch die Milieus. Während des Vorstellungsmarathons kreuzen sich die Wege von Patja und Marat, die sich heftig ineinander verlieben. Romeo und Julia auf dem kaukasischen Dorf? Die Sache geht in der Tat nicht gut aus. Doch nicht die Eltern haben dabei ihre Finger im Spiel, sondern ein mafiotischer Krimineller, der zur falschen Zeit aus dem Gefängnis entlassen wird.

Alissa Ganijewa, geboren 1985, wuchs in Machatschkala/Dagestan auf und lebt heute als Literaturkritikerin und Autorin in Moskau. Ihr Debüt, die unter männlichem Pseudonym veröffentlichte Erzählung Salam, Dalgat, löste heftige Reaktionen aus. Die russische Mauer, ihr erster Roman, wird zur Zeit in mehrere Sprachen übersetzt.

01 April 2017

Termin 1.April 2017 Lesung mit Almudena Grandes

Samstag, 1.April 2017 um 20.30h

im Münchner Literaturhaus am Salvatorplatz: "Spanien kontrovers"

Lesung mit Almudena Grandes

Die Autorin wird aus "Lulu" und aus dem Roman "Der Feind meines Vaters" (Hanser 2012) lesen. Außerdem darf das Publikum gespannt sein auf Kostproben jüngster, noch nicht übersetzter Werke.
Lillemors ist bei der Veranstaltung mit einem Büchertisch vertreten.
Wir freuen uns auf ein Kommen!





Wir sind mit einem Büchertisch dabei und freuen uns auf Euer Kommen.
Karten für die Vorstellungen gibt es nur im Literaturhaus Telefon: 089-29 19 34-0